Friedhof

 

Der deutsche Friedhof von Rode liegt oberhalb des Dorfes auf einem bewaldeten, zum Dorf hin abfallenden Hügel – im Bild oben ist er rechts der Kirche mit hellblau gekennzeichnet.

 

Beim Gang über den Friedhof bietet sich dem Besucher immer wieder ein friedvoller Blick auf Rode.

 

Aufgrund des relativ steilen Geländes wurde der Friedhof auf mehreren Terrassen angelegt.

 

Gleich oberhalb des Eingangs zum Friedhof steht ein Gedenkstein, der an die Gefallenen des Ersten Weltkriegs erinnert.

 

Auf dem Friedhof befindet sich auch ein kleiner, ziegelgedeckter Unterstand aus Holz mit offenen Seitenwänden – der in der Roder Mundart „Ternåtz“ genannt wird. An Beerdigungen wurde dieser bei schlechter Witterung von der Blasmusik genutzt, ansonsten diente er den sogenannten „Grabmachern“ als überdachter Essplatz, weil sich darin auch ein Tisch und zwei Bänke befanden.

 

Dieses mittlerweile verschwundene Grabmal erinnerte an den Roder Pfarrer Michael Ungar, der von 1798 bis 1832 Pfarrer in Rode war.

 

Um leichter eine Grabstelle auf dem Roder Friedhof zu finden, kann hier ein Plan der Grabstätten und hier eine Liste der Grabstein-Inschriften angesehen, bzw. heruntergeladen werden!  

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